Eine Retrospektive der aktuellen Bildungspolitik macht deutlich, dass ein individuell personalisiertes sowie abgestimmt und angepasstes Schulangebot eine Vielfalt der wohnortnahen, explizit der großrauminternen Möglichkeiten für Kinder im Vorschulalter, respektive der Sekundarstufe drei darstellt. Dieser Fakt – und das wissen die älteren Generationen unter uns noch aus Ihrer Schulzeit – bietet neben der „Unterrichtsgarantie Plus“ hinaus eine Vielzahl an Vorteilen, da der Unterricht ausschließlich von ausgebildetem Lehrerpersonal und nicht durch eine tradierte Substitution gehalten wird.
Die oben beschriebene Elektive ist jedoch generell nur umsetzbar, wenn die Verifizierung der normativen Ergebnisse aus PISA Studie und Zentralabitur in Zukunft methodisch angewandt und nicht wie bislang in einer grotesken Hegemonie enden.
Und wie sollte es anders sein: Ultimus omnium – Es wird doch meist das prognostiziert, dass das größte Wissen schon in seiner jüngsten Stunde verfallen sei. Doch auch hier scheint, als existiere noch der zentrale Gedanke, dass die feudale Bohème als autarke Schicht der Gesellschaft ein exorbitantes Recht auf Bildung habe. Die minder- und auch die unbemittelten sowie partielle Teile der hedonistisch orientierten Postmaterialisten kommen dabei weder zu Ruhm, noch zu Ehre.
Und so komme wenigstens ich zu diesen und darüber hinaus zu dem Schluss, dass wir hier einmal mehr nicht nur die Kirche im Dorf, sondern auch den Koch in der Küche lassen sollten. Eo ipso müsste Bildung als Substruktur verstanden werden und somit einem prosperierenden gesellschaftlichen Verfall sowie der sinkenden Artikulationsfähigkeit des Zeitalters der mobilen Fernsprechapparate entgegenwirken. Ergo könnte eine solche Politik im 26-Stufenmodell (wenn auch nicht nachhaltig, dann wenigstens minimal opportun präventiv) dazu beitragen, einer ganzen Generation die These zu unterbreiten, dass das menschliche Leben mehr als 160 Zeichen impliziert. Eine Antithese dazu ist in diesen Kreisen nicht existent, die Synthese wiederum würde die Abilität zur Translation des Begriffs der Erörterung voraussetzen.
Nun denn, Fortes fortuna Audiavat. Eine Hochschulautonomie muss langfristig die Ganztagsschule ablösen, sonst kann keine Einheitsschule bestehen. Und dafür stehe ich mit meinem Namen.

Als semi-pragmatischer Homöopath unterstütze ich das 26-Stufen-Modell sehr, sind doch die m. E. sträflich vernachlässigten “Stufen der Kompetenz” (Coseiu, Derrida, Wehner et. al.) jene Sprossen, auf denen die Jugend Hessens sich nicht ausruhen kann und darf. Vielmehr ist ein abschwellender Sprung nach vorne nicht ohne einen pejorativen Index zu erreichen.
Sicherlich, lexikalisch gesehen, mag die Koedukation ein Rückschritt gewesen sein – doch gerade die μετρική, die wir im fernen Wohlklang der Rohrdrossel noch antizpieren, jenes der Nonarimen im Gleichklang des Dissenses der Bildungspolitik entrissene Stück Freiheit, lässt uns Demokraten an Kitty Matterns berühmten Ausspruch denken: “Mehr Licht!” (1963).
Und wo der homunculus loci sich zu einer λληνικ γλττα versteigt, kommt erst der Sinn zu sich selbst. Nach Martin Crusius betrat nie ein gescheiterer Ökotrophologe die Weltenbühne denn unser allseits verehrter Kollege Dr. Bernd Tacheles. Denn: Nos es tonto pronto muy conocida, mi vida (Dolores Fabré)
Lieber Gunter Wronski,
aufgrund der aktuellen Wahlkampfsituation bin ich sehr beschäftigt. Aber ich werde in den folgenden Tagen
persönlich auf Ihr Anliegen eingehen.
Ich sehe: Wir verstehen uns!
Beste Grüße
Dr. Bernd Tacheles